Wer wir sind

Digital für alle in Freiburg ist ein Projekt von Schwere(s)Los! e.V.
Schwere(s)Los! ist aus einer Initiative von Künstler/innen am Existenzminimum hervorgegangen, die mit ihrer Tätigkeit ein Zeichen setzen wollen. Mit unserer Arbeit möchten wir daran erinnern, dass ein Mensch, auch wenn er aufgrund seiner finanziellen, sozialen oder ethnischen Situation prekär leben (muss), ebenso viel wert ist wie sein besser gestellter Mitmensch und dass er neben seinen Bemühungen um finanzielle Unabhängigkeit auch Raum für die persönliche Entfaltung und Betätigung benötigt. Unser Anliegen ist es zu verdeutlichen, dass künstlerische Aktivitäten den gleichen Wert und innere Notwendigkeit haben wie so genannte produktive Berufe und dass auch Menschen „vom Rand der Gesellschaft“ ein Recht auf kulturelle Teilhabe haben. Seit 2011 besteht Schwere(s)Los! als gemeinnütziger Verein mit eigenen Räumlichkeiten im Stadtteil Stühlinger in Freiburg, der mit unterschiedlichsten künstlerischen Angeboten wohnungslose, krisenerfahrene, geflchtete, körperlich beeinträchtigte oder anderweitig an den gesellschaftlichen Rand gedrängt lebende Menschen erreicht. Die Angebote sind überdies offen für jeden Menschen und kostenfrei. Somit versteht sich Schwere(s)Los! als eine Plattform im Sinne der Inklusion und schafft nicht nur Raum für künstlerische Entfaltung, sondern auch Begegnung von Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft.Mit seinen zentral gelegenen Räumlichkeiten versteht sich der Verein als soziokulturelles Zentrum für den Stadtteil Stühlinger und strebt die Vernetzung mit sozialen und kulturellen Institutionen und Gruppen sowie engagierten Personen und professionellen Künstlern an. Gemeinsam werden soziokulturelle Projekte entwickelt, die nachhaltig in den Stadtteil und darüber hinaus wirken und die Begegnungen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen im gemeinsamen künstlerischen Tun schaffen.

Wer arbeitet konkret bei "Digital für alle in Freiburg"?

Unser Meister über die Rechner und Leiter des Projekts ist Karl Mayer. Karl ist ein Technik- und Computerfan der ersten Stunde und kümmert sich mit viel Liebe und Streicheleinheiten in stundenlanger Kleinarbeit um jeden neuen Rechner, der ins Haus flattert. Aber er kann auch gut mit Menschen, sodass die Teilnehmenden am Computerkurs donnerstags von 18 bis 20 Uhr bestens individuell betreut und in ihren persönlichen Fragen zur Technik beraten werden.


In den Kulissen hinter Karl sorgt Maren Moormann dafür, dass das Projekt gut in die Vereinsarbeit integriert ist, Anfragen bearbeitet werden und die Öffentlichkeit auch ein bisschen teilhaben kann an dem, was bei uns so passiert.


Wenn geflüchtete Interessierte und Teilnehmende auf uns zukommen, übernimmt Ababacar Kébé die Vermittlung und übersetzt auch schon mal während des Kurses, damit wichtige Informationen auch ankommen und verstanden werden können.

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